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Samtgemeinde Jesteburg

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Auszug - Bebauungsplan Nr. 2.04 "Itzenbüttel Ortsmitte", 3. Änderung 1. Entwurfsbeschluss 2. Auslegungsbeschluss  

Sitzung des Ausschusses für Bau und Planung der Gemeinde Jesteburg
TOP: Ö 9
Gremium: Bau- und Planungsausschuss Jesteburg Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Mi, 26.02.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 22:07 Anlass: Sitzung
Raum: Heimathaus
Ort: Jesteburg
VO/GJ/023/20 Bebauungsplan Nr. 2.04 "Itzenbüttel Ortsmitte", 3. Änderung
1. Entwurfsbeschluss
2. Auslegungsbeschluss
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Verfasser:1. J. Reese
2. K. Kirchner
3. Der Gemeindedirektor
Federführend:Fachbereich II (Bürger + Bauen) Bearbeiter/-in: Reese, Julia

Zu diesem TOP begrüßt Frau B. Witte Herrn Stein-Schomburg vom Büro WRS.

 

Herr Stein-Schomburg erläutert die Planung anhand einer Präsentation. Ziel der Planung ist die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung eines Zwei- und eines Mehrfamilienhauses mit insgesamt bis zu 10 WE. Das Grundstück wird als Dorfgebiet festgesetzt mit einer GRZ von 0,25, einer II Geschossigkeit, einer Firsthöhe von 11 m und 100 %igen Überschreitung für Nebenanlagen.

Die Dachneigung beträgt mind.25 Grad und max. 50 Grad.

 

Die im nördlichen Bereich befindlichen Bäume werden als schützenswert festgesetzt.

 

Es liegt ein Gestaltungsvorschlag eines Bauträgers vor. Dieser sieht zu einem Anteil alternative Materialien (Faserzementplatten in Holzoptik) vor. Es ist in der heutigen Sitzung zu entscheiden zu welchem Anteil und welche Materialien zugelassen werden sollen.

 

 

Herr Stein-Schomburg führt aus, dass es sich um ein einstufiges B-Planverfahren handelt. Es liegen dem Entwurf ein grünordnerischer Fachbeitrag, eine verkehrsplanerische Stellungnahme, eine schallgutachterliche Stellungnahme  und Aussagen zur Oberflächenentwässerung vor.

 

Frau B. Witte hinterfragt den Verlauf der Baugrenze im nördlichen Bereich um die Bäume herum. Ihres Erachtens wurde in B-Plänen die Baugrenze schon einmal in den Kronenbereich hinein gelegt.

 

Frau Ziegert beantragt für die SPD, die westliche Baugrenze auf die ehemalige Waldabstandsgrenze zu legen und die Baugrenze damit zu begradigen. Es müsste in diesem Fall ein Ausgleich für den entfallenen Baum erfolgen.

 

Frau Ziegert spricht sich dafür aus, für alle Grundstücke im Kernbereich eine GRZ von 0,3 zuzulassen. Des Weiteren spricht sie sich dafür aus, andere Materialien zuzulassen.

 

Herr Röhr-Kramer merkt an, dass die bebaubare Fläche auf dem Grundstück mit einer GRZ von 0,25 deutlich größer ist als im derzeit gültigen B-Plan.

 

Frau B. Witte weist darauf hin, dass nach Errichtung eines Zweifamilienhauses sowie eines Achtfamilienhauses noch zwei weitere Wohneinheiten errichtet werden können.

 

Frau Ziegert beantragt die Begradigung der westlichen Baugrenze unter Berücksichtigung eines sofortigen Ausgleiches für den entfallenden Baum. Der Antrag auf Erhöhung der GRZ wird zurück genommen.

Die Dachneigung sollte von mind. 15 Grad bis max. 50 Grad zugelassen werden.

 

 

 

 

 

 

Beschlussvorschlag:

Der Verwaltungsausschuss beschließt:

 

      1.   Die westliche Baugrenze wird auf die Abstandsgrenze des ursprünglichen Planes verlegt. Der  

            Ausgleich für den entfallenden Baum hat umgehend zu erfolgen.

 

      2.   Die Dachneigung beträgt mind. 15 Grad und max. 50 Grad.

 

 

3. Dem Entwurf zur 3. Änderung des Bebauungsplanes 2.04 „Itzenbüttel Ortsmitte" wird zugestimmt. Die textliche Festsetzung Nr. 8.6 Fassadengestaltung wird um Putzmaterialien sowie Faserzementplatten in Holzoptik  und eine Verwendung dieser bis zu einem Anteil von 40 % der Außenwandfläche ergänzt.

 

4. Die Verwaltung wird beauftragt, die öffentliche Auslegung und Beteiligung Träger öffentlicher Belange vorzubereiten und durchzuführen

 

 

 

 

Abstimmungsergebnis zu 1:

Ja: 2

Nein: 3

Enthaltung: 0

 

Abstimmungsergebnis zu 2:

Ja: 3

Nein:0

Enthaltung: 2

 

Abstimmungsergebnis zu 3:

Ja: einstimmig

 

Abstimmungsergebnis zu 4:

Ja: einstimmig